CDU-Landrätin sorgt für weniger statt mehr Polizeipräsenz vor Ort

SPD beantragt mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke/Die PARTEI eine Sondersitzung des Polizeibeirates im Rhein-Kreis Neuss

Die SPD-Kreistagsfraktion setzt sich für eine starke sichtbare und spürbare Polizeipräsenz vor Ort in den Städten und der Gemeinde im Rhein-Kreis Neuss ein. „Die Neuorganisation der Polizeikräfte im Kreis durch die CDU-Landrätin Katharina Reinhold steht im völligen Gegensatz dazu“, stellt Christina Borggräfe, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss, fest. Betroffen sind insbesondere die westlichen Kommunen Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich und Jüchen. „Der Jüchener Stadtrat hat einstimmig eine Resolution beschlossen, in der ein Ende des Pilotprojektes, bei dem Polizeibeamte aus Grevenbroich nach Jüchen starten, und ein Neubau der Jüchener Polizeiwache gefordert werden“, so Borggräfe weiter. Kritik an der Entscheidung der Landrätin kommt auch aus den CDU-Rathäusern in Meerbusch und Korschenbroich.

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Wie bereitet sich der Rhein-Kreis Neuss auf Krisenfälle vor?

SPD-Kreistagsfraktion bringt umfangreiche Anfrage im Fachausschuss ein

Udo Bartsch, SPD-Kreistagsabgeordneter und stellvertretender Landrat des Rhein-Kreis Neuss

Blackout, Ausfall der Kommunikationsnetze oder Angriffe auf die (digitale) Infrastruktur – im Zeitalter der hybriden Kriegsführung stehen Staat und Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Wie gut der Rhein-Kreis Neuss auf Krisenfälle, zu denen beispielsweise der kürzliche Stromausfall in Berlin gehört, vorbereitet ist, möchte die SPD-Kreistagsfraktion nun im zuständigen Ausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz erfahren. Hierzu hat die Fraktion für die Sitzung am 21. Januar 2026 eine umfangreiche Anfrage eingebracht.

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