Armutsbedingter Benachteiligung entgegentreten – Rhein-Kreis-Neuss-Pass auf den Weg bringen!

Sabine Kühl, sozialpolitische Sprecherin

Die Kreistagsfraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN beantragen gemeinsam in der Sitzung des Kreistages am 16. Dezember 2020 die Einführung eines Rhein-Kreis Neuss Passes im Kreisgebiet.

Die Idee eines Rhein-Neuss-Passes, ähnlich wie in Düsseldorf oder Köln auch im Rhein-Kreis Neuss zu etablieren wird nächsten Mittwoch (Die Sitzung des Kreistages am 16. Dezember 2020 fällt aus, Anm. d. Red.) von SPD und GRÜNE vorgestellt.

Der Pass soll Menschen mit geringem Einkommen ermöglichen, attraktive Vergünstigungen und Ermäßigungen in Anspruch zu nehmen, z. B. bei den kreis- und städtischen Ämtern und Instituten, den Tochtergesellschaften des Kreises und der kreisangehörigen Kommunen sowie den vielen Partner*innen aus Kultur, Wirtschaft und Sport. Wie eine zeitnahe Umsetzung erfolgen kann, soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnen dargelegt werden. (mehr …)

Udo Bartsch zum neuen Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion gewählt

Am 8. Dezember 2020 wurde Udo Bartsch zum neuen Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss gewählt. Der Korschenbroicher folgt dem zum Ende des Jahres aus dem Kreistag ausscheidenden Andreas Behncke, der sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat. (mehr …)

Den Wohnungsbedarf im Rhein-Kreis Neuss fest im Blick

SPD und Grüne beantragen gemeinsam in der Sitzung des Kreistages am 16. Dezember 2020 die Fortschreibung der Wohnungsbedarfsanalyse des Rhein-Kreises Neuss aus dem Jahr 2017.

Die durch das Institut InWIS Forschung erstellte Wohnungsbedarfsanalyse soll nun durch das Institut im Jahr 2021 fortgeschrieben und das Ergebnis spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2021 im Ausschuss für Soziales und Wohnen vorgestellt werden.

In der Wohnungsbedarfsanalyse aus dem Jahr 2017 wurde berechnet, dass kreisweit bis 2030 voraussichtlich 20.152 Wohnungen, davon 4.795 öffentlich geförderte, benötigt werden. Dabei wird ein weiteres Bevölkerungswachstum prognostiziert. Als Grundlage der Analyse wurden Zahlen aus den Jahren 2015 und 2016 berücksichtigt. (mehr …)