SPD im Rhein-Kreis Neuss fordert Energieschutzschirm für Wirtschaft und Beschäftigte

Daniel Rinkert

Der völkerrechtswidrige und verachtenswerte Angriff Russlands auf die Ukraine hat die schwelende Energiepreiskrise drastisch verschärft. Das zeigt sich bei den Preisen für Gas, Öl und Strom für die Verbraucher:innen sowie für Mittelstand, Wirtschaft und Industrie. Besonders der Rhein-Kreis Neuss mit seinen zahlreichen ernergieintensiven Unternehmen steht bei der aktuellen Situation vor großen Herausforderungen. Das Rheinwerk in Neuss hat bereits angekündigt seine Produktion um 50% zu drosseln. „Das ist ein Alarmzeichen für die Arbeitsplätze in unserer Region“, sagt Daniel Rinkert, Vorsitzender der SPD im Rhein-Kreis Neuss. Er ergänzt: „Putin versucht, unsere Energieversorgung als Waffe gegen Deutschland und Europa einzusetzen. Das dürfen wir nicht zulassen. Daher benötigen wir einen Energieschutzschirm für die Wirtschaft.“ Der Energieschutzschirm beinhaltet einen günstigen Industriestrompreis sowie einen Gaspreisdeckel mit Anreizen zum Sparen.

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Positive Signale für die Revier-S-Bahn im Rhein-Kreis Neuss

„Round Table“ der IHK Mittlerer Niederrhein diskutierte über die Revier-S-Bahn

Für die SPD-Kreistagsfraktion nehmen Rainer Thiel und Horst Fischer am „Round Table“ teil – Foto: IHK Mittlerer Niederrhein

In einem hochkarätig besetzten „Round Table“ der IHK Mittlerer Niederrhein diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Verkehr über die Revier-S-Bahn. So nahmen beispielsweise Michael Theurer, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und Viktor Haase, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, an der Veranstaltung teil.

Für die SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss waren die Abgeordneten Rainer Thiel, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit, und Horst Fischer, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, anwesend. (mehr …)

Klimaschutz im Rhein-Kreis Neuss: GRÜNE und SPD beantragen die Verwendung von klimaneutralem Beton

Dr. Stefan Baues

Die Herstellung und Verwendung von klassischem Beton hat eine verheerende Umwelt- und Klimabilanz. Bis zu acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf die Rechnung der traditionellen Betonproduktion. Damit trägt der meistgenutzte Baustoff der Welt – insbesondere aufgrund der energieaufwendigen Zementherstellung – zu einem nicht unerheblichen Teil des Klimawandels bei.

Vor diesem Hintergrund haben die Kreistagsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD einen Antrag zur nächsten Sitzung des Kreisausschusses am 25. Mai 2022 formuliert. Das Ziel: Die Ausschreibung von klimaneutralem und recyceltem Beton ab dem Jahr 2024. Übergangsweise soll die Verwendung von klimafreundlicherem und möglichst recyceltem Beton ausgeschrieben werden. (mehr …)