Konverterstandort im Rhein-Kreis Neuss

Dringlichkeitsantrag für die Sitzung des Kreistages am 27. September 2017

Rainer Thiel

Am 19. Dezember 2012 beschloss der Kreistag einstimmig: „Die Bundesnetzagentur und Amprion werden aufgefordert, für ihren Vorschlag (Konverterstandort Osterath) eine ergebnisoffene Alternativplanung aller in Frage kommenden Standorte zu erarbeiten und den kommunalen Gremien zur Beratung und Abstimmung vorzulegen.“

Am 23. September 2014 legte die Firma Amprion im Kreisumweltausschuss ein Gutachten vor, das nach fachrechtlichen Abwägungskriterien 19 geeignete Standortbereiche für einen Konverter aufzeigt, davon sechs Standorte als „besonders geeignet“.

Nach intensiver Debatte beschloss der Kreisumweltausschuss einstimmig: „Der Kreis Neuss fordert alle Verantwortlichen auf, dafür zu sorgen, dass ein möglichst verträglicher Standort für die Konverteranlage gefunden wird, wobei der Abstand zur Wohnbebauung ein prioritäres Kriterium darstellt. Dabei muss sichergestellt werden, dass auch der Standort 20 (Kaarster Dreiecksfläche) gleichberechtigt geprüft wird und nicht wegen planerischer Vorgaben unberücksichtigt bleibt.“ (mehr …)

Resolution gegen weitere Kraftwerks-Schließungen im Rheinischen Revier

Zur Kreistagssitzung am 27. September 2017

Sehr geehrter Herr Petrauschke,

die SPD-Kreistagsfraktion beantragt, die nachfolgende Resolution auf die Tagesordnung der Sitzung des Kreistagses am 27. September 2017 zu nehmen und darüber beschließen zu lassen.

Der Kreistag stellt fest, dass weitere Kraftwerksschließungen im Zuge weiter verschärfter Klimaschutzziele des Landes zu Strukturbrüchen im Rheinischen Revier und insbesondere im Rhein-Kreis Neuss führen. (mehr …)

Rainer Thiel zum „Klimacamp“ Rheinland 2017

Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion: Aktionsgruppe „Ende Gelände“ will mit „zivilem Ungehorsam“ den Tagebau dicht machen

Rainer Thiel

Vom 18. bis 23. August findet das „Klimacamp“ im Rheinland statt. Die Vorzeichen hierzu sind beängstigend: Wie die Neuß-Grevenbroicher Zeitung berichtet, werden laut dem Veranstalter des Camps „tausende Menschen aus ganz Europa erwartet“. Große Sorge bereitet mir dabei die Ankündigung der Aktionsgruppe „Ende Gelände“ […]

Zum vollständigen Beitrag auf:
rainerthiel.spd-kreis-neuss.de

Regionalrat verzichtet auf Gestaltungsmöglichkeit beim Konverterstandort

Rainer Thiel im Kreistag

„Ein Konverter auf der ‚Dreiecksfläche‘ in Kaarst ist nicht mehr möglich“, fasst Rainer Thiel, Mitglied der SPD-Fraktion, das Ergebnis der letzten Sitzung des Düsseldorfer Regionalrates zusammen. „Die Mehrheit von CDU und FDP wollte sich weder dazu bekennen, dass die sogenannte ‚Dreiecksfläche‘ in Kaarst für einen Konverterstandort am besten geeignet ist, noch dem Antrag der Firma Amprion folgen, diese Fläche vom Kiesabbau zu befreien und die dortige Errichtung eines Konverters ermöglichen.“ (mehr …)

Rainer Thiel erneut zum Vorsitzenden der
SPD-Kreistagsfraktion gewählt

Kreistagsabgeordnete wählen neuen Fraktionsvorstand

Auf der heutigen Sitzung der SPD-Abgeordneten im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss wurde Rainer Thiel als Fraktionsvorsitzender in seinem Amt bestätigt. Seine beiden Stellvertreter bleiben die Dormagenerin Doris Hugo-Wissemann und der Korschenbroicher Udo Bartsch. Als Beisitzer gehören weiterhin Harald Holler (Neuss), Christian Stupp (Grevenbroich), Reinhard Rehse (Dormagen) und Dieter Jüngerkes (Meerbusch) dem Fraktionsvorstand an. Alle Vorstandsmitglieder wurden jeweils einstimmig gewählt. (mehr …)

Rainer Thiel MdL: „Wahlkampf auf dem Rücken der Kohlebeschäftigten – das geht gar nicht!“

Rainer Thiel im Gespräch mit BR Jürgen Linges

In der sogenannten „Düsseldorfer Erklärung“ fordern vier Grüne Umweltminister, darunter auch Johannes Remmel aus Nordrhein-Westfalen, etwa die Abschaltung von zehn Kohlekraftwerken in NRW vor 2020, bspw. an den Standorten Grevenbroich-Neurath und Niederaußem. Dazu erklärt Rainer Thiel MdL:

„Wahlkampf auf dem Rücken der Kohlebeschäftigten – das geht gar nicht! Remmel spielt mit der Zukunft des ganzen Rheinischen Reviers und verunsichert nicht nur die Belegschaften. Mit der ständigen Debatte über mögliche Ausstiegszeiten werden Ängste geschürt: Die gesamte Arbeitnehmerschaft, deren Familien, junge Auszubildende und langjährige Beschäftigte fühlen sich in ihrer Existenz und in ihren Zukunftsplanungen bedroht. (mehr …)

1 | 141234...10...»»