Der Bundestagsabgeordnete Daniel Rinkert begrüßt die Einigung für die Rheinmetall Automotive-Sparte. Für den Standort Neuss bedeutet sie mehr Sicherheit für Beschäftigte und klare Perspektiven für die industrielle Zukunft. Gewerkschaft und Betriebsrat dankt er für ihren entschlossenen Einsatz.
Die Einigung für die Beschäftigten der Rheinmetall Automotive-Sparte ist eine sehr gute Nachricht – insbesondere für den Standort Neuss. Sie sorgt für Verlässlichkeit in einer Phase großer Unsicherheit und schafft konkrete Sicherheiten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort.
Erreicht wurde unter anderem eine Beschäftigungs- und Standortsicherung für drei Jahre. In dieser Zeit sind betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen ausgeschlossen. Auch die Tarifbindung bleibt mindestens für diesen Zeitraum uneingeschränkt bestehen. Selbst im Fall eines Verkaufs sollen bestehende Arbeitsbedingungen, Betriebsvereinbarungen und Mitbestimmungsrechte vollständig erhalten bleiben. Zusätzlich wurde eine Ergebnisbeteiligung für das Geschäftsjahr 2026 vereinbart.
Mein ausdrücklicher Dank gilt der IG Metall sowie den Betriebsrätinnen und Betriebsräten. Ihr Engagement und ihre Verhandlungsstärke waren entscheidend dafür, dass diese verbindlichen Regelungen für die Beschäftigten durchgesetzt werden konnten.
Als erstmals bekannt wurde, dass ein Verkauf der Automotive-Sparte drohen könnte, habe ich mich zeitnah mit dem Betriebsrat getroffen und seitdem den engen Austausch gehalten. Die Sorgen der Beschäftigten waren deutlich spürbar. Umso wichtiger ist es, dass nun klare Sicherheiten für die Zukunft geschaffen wurden.
Für Neuss ist das ein starkes Zeichen der Stabilität. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass gute industrielle Arbeitsplätze und starke Mitbestimmung in unserer Region erhalten bleiben.


