Daniel Rinkert, MdB: „Der Bund investiert in unsere Geschichte“
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Daniel Rinkert überbringt gute Nachrichten aus Berlin: Der Bund stellt mehr als 100.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm für die Instandsetzung der über 600 Jahre alten Mühle in Zons bereit.
Die Mittel fließen in die denkmalgerechte Erneuerung der stark geschädigten hölzernen Galerie sowie in die Sanierung des Flügelkreuzes und zentraler Antriebselemente. Ziel ist es, die Mühle perspektivisch wieder funktionsfähig präsentieren zu können. Insgesamt belaufen sich die geplanten Investitionen auf rund 301.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt je zur Hälfte aus Bundesmitteln und Eigenmitteln der Stadt Dormagen. Als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung prägt sie seit ca. 1390 das Bild der Zonser Altstadt.
Daniel Rinkert, Bundestagsabgeordneter für Dormagen, erklärt: „Die Zonser Mühle ist ein historisches Wahrzeichen unserer Region. Sie steht mitten in unserer Geschichte und gehört zu den bekanntesten Bauwerken im Rhein-Kreis Neuss. Zons ist ein Magnet für Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Umland und weit darüber hinaus. Dass wir dieses Denkmal erhalten, sichert nicht nur historische Substanz, sondern auch Identität vor Ort.“
Nach aktuellen Gutachten ist insbesondere durch Witterungseinflüsse und holzzerstörenden Pilzbefall Schaden entstanden. Auch am Flügelkreuz bestehen erhebliche Mängel. Mit der nun möglichen Sanierung sollen beschädigte Bauteile fachgerecht erneuert und erhaltenswerte Elemente wiederverwendet werden.
„Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte ist es wichtig, dass der Bund Verantwortung für unser kulturelles Erbe übernimmt und in unsere Geschichte investiert.“, so Rinkert abschließend.


