Tübinger Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ kann als Vorbild für den Rhein-Kreis Neuss dienen

Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt ausdrücklich, dass der Kreis Modellregion werden will

Udo Bartsch, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss sowie seine acht angehörigen Kommunen Dormagen, Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch, Neuss und Rommerskirchen beantragen beim Land Nordrhein-Westfalen, eigene Maßnahmen bei der Bewältigung der Corona-Krise treffen zu dürfen. Angelehnt an das Tübinger Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ wollen die Kommunen auf Basis einer umfassenden Test-Strategie weitere Öffnungsperspektiven ermöglichen.

Dazu erklärt Udo Bartsch, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss:

„Die Bürgerinnen und Bürger, der Einzelhandel, Dienstleister, Kulturschaffende und die Gastronomie brauchen Perspektiven. Ein sich abwechselndes ‚Öffnen‘ und ‚Schließen‘ sind da zu wenig. Deshalb begrüßt und unterstützt die SPD-Kreistagsfraktion ausdrücklich die Initiative der Spitzen von Städten, Gemeinde und Kreis, angelehnt an das Tübinger Modellprojekt ‚Öffnen mit Sicherheit‘, eine eigene, zehntägige Erprobungsphase durchzuführen, weitere Öffnungsschritte vorzunehmen und im Falle eines positiven Zwischenfazits diese auszudehnen.“

Um eine solche „Normalität“ zu schaffen, müssen die vorhandenen Test-Infrastrukturen umfassend ausgebaut und eine lückenlose Kontaktverfolgung gewährleistet werden.

Dazu ergänzt Bartsch: „Wichtig ist, dass die Bürgerinnen und Bürger genügend Möglichkeiten haben, sich zeitnah und an vielen Orten testen zu lassen. Ebenso wichtig ist es, dass die Regeln und Voraussetzungen der Erprobungsphase transparent und für alle nachvollziehbar erklärt werden. Gelingt uns das, kann der Rhein-Kreis Neuss als Flächenkreis selbst zu einem Vorbild für Öffnungen an anderen Orten werden.“