
Die Frauenberatungsstelle „Frauen helfen Frauen“ (FhF) e. V. bietet im Rhein-Kreis Neuss psychologische und psychosoziale Beratung für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren in Krisen und Notsituationen an. Ergänzt wird das Angebot u.a. durch Fachvorträge, Workshops und Präventionskampagnen. Zu diesen gehört beispielsweise „Together with respect“, die sich gegen sexuelle Belästigung oder Gewalt richtet. Hierzu besucht das FhF-Team zum Beispiel Schulklassen, um für ein respektvolles Miteinander zu werben.
„Jeder vom Kreis hier investierte Euro ist richtig und wichtig!“
Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Kreis Neuss haben vor Kurzem unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Sabine Kühl, zugleich Arbeitskreisleiterin für die Bereiche Gesundheit, Jugend und Soziales, den Hauptstandort von FhF in Neuss besucht. Empfangen wurden sie von der Geschäftsführerin Janne Gronen, die bei dieser Gelegenheit ihre designierte Nachfolgerin ab Oktober dieses Jahres, Kristina Schmeinck, vorgestellt hat.
„Dank des siebenköpfigen Teams von ‚Frauen helfen Frauen‘ an den vier Standorten in Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch haben Mädchen und Frauen in Lebenskrisen, nach erlebter Gewalt, bei Partnerschaftsproblemen oder in schwierigen Lebenssituationen eine kostenfreie, vertrauliche und auf Wunsch anonyme Anlaufstelle, um Hilfe zu erhalten. Jeder vom Kreis hier investierte Euro ist richtig und wichtig!“, erklärt Kühl.
Fehlende Wohnungen: SPD schlägt „Runden Tisch“ vor
Während des Austausches wiesen die Vertreterinnen der Beratungsstelle auf die Situation hin, dass es immer mehr Fälle gäbe, in denen Frauen sich von ihren Partnern trennen wollen, dies aber nicht können, da es für den Auszug an Wohnungen fehle. Hierzu schlug SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Bartsch die Einrichtungen eines „Runden Tisches“ vor, an dem die Wohnungsunternehmen aus dem Rhein-Kreis Neuss, das Kreis-Sozialamt sowie FhF teilnehmen sollen, um sich besser zu vernetzten. Dazu führt Bartsch aus: „Das Düsseldorfer Sozialamt fragt bei Bedarf alle Wohnungsunternehmen im Stadtgebiet an, ob sie freie Kapazitäten in ihrem Bestand haben. Das kann ein Vorbild für den Kreis sein.“
Gemeinsam mit Sabine Kühl kündigt er an, von Seiten der Kreispolitik in dieser Frage aktiv zu werden.

