Informationen zum Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus stellt unser Land vor eine große Herausforderung, die uns alle beansprucht und ein starkes Krisenmanagement erfordert. Auch wenn viele einschneidende Maßnahmen getroffen werden, sind Angst und Panik (z.B. durch Hamsterkäufe) unbegründet. Unsere Regierung und die Behörden arbeiten rund um die Uhr, um unsere Gesundheit zu schützen und unsere Versorgung sicherzustellen. Deutschland ist gut vorbereitet und arbeitet mit hochdruck daran, die Auswirkungen der Krise so weit wie möglich einzudämmen. Dazu kann jeder einzelne durch solidarisches Verhalten in der Nachbarschaft oder der Familie und durch die Vermeidung von sozialen Kontakten beitragen. Wir müssen in dieser schwierigen Zeit zusammenhalten.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Informationen und AnsprechpartnerInnen zum Coronavirus für die BürgerInnen, die ArbeitnehmerInnen und die Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss zusammengestellt. Unsere Geschäftsstelle ist natürlich weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da und unterstützt gerne, wenn Sie Fragen zum Coronavirus haben.

Schnellnavigation:

Verdacht auf eine Infektion? Für BürgerInnen Für Unternehmen Für Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss Für ArbeitnehmerInnen im Rhein-Kreis Neuss Kurzarbeitergeld Steuern Mieterschutz Familien Solo-Selbstständige

Verdacht auf eine Infektion?

Mehr Informationen

Selbstbefragung durchführen: rkn.nrw/selbstbefragung

Bei vermuteter Infektion mit dem Coronavirus:

  • Nicht unaufgefordert zum Arzt oder ins Krankenhaus fahren (Sie könnten durch einen Kontakt andere Menschen infizieren).
  • Bitte kontaktieren sie telefonisch Ihren Hausarzt, die Nummer 116-117 (keine Vorwahl) oder die Hotline des Gesundheitsamtes 02181/601-7777

Erreichbarkeit der Hotline des Gesundheitsamtes:

  • Montag bis Freitag: 8:00 bis 18:00
  • Samstag und Sonntag: 9:00 bis 18:00

Weitere häufig gestellte Fragen: www.rhein-kreis-neuss.de

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Allgemeine Informationen und Kontaktmöglichkeiten:

Bürgerinnen und Bürger:

Mehr Informationen
  • Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus:
    Telefon: 030 346465100
    Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr
    Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr
  • Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Coronavirus (nur wirtschaftsbezogene Fragen):
    Telefon: 030 18 615 6187
    E-Mail: buergerdialog@bmwi.bund.de
    Montag bis Freitag: 9:00 bis 17:00 Uhr

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Unternehmen:

Mehr Informationen
  • Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus:
    Telefon: 030 346465100
    Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr
    Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
    Telefon: 030 18615 1515
    Montag bis Freitag: 9:00 bis 17:00 Uhr

Zentrale Informationsquellen von Bundes- und Landesregierung:

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Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss:

Mehr Informationen

Der Rhein-Kreis Neuss hat Unterstützungs- und Kontaktmöglichkeiten für Unternehmen zusammengetragen:

Weitere Informationen:

Liquiditätssicherung:

Kurzarbeitergeld:

Entschädigungen durch den Landschaftsverband Rheinland:

Insolvenzantragspflicht:

Beratung bei der IHK Mittlerer Niederrhein:

Unternehmen sollen in der aktuellen Krise unbegrenzt mit Krediten von der staatlichen KfW-Bankengruppe unterstützt werden.

Milliarden-Hilfsprogramme der Bundesregierung:

25-Milliarden-Euro-Rettungsschirm des Landes NRW: www.land.nrw

Die NRW.Bank (www.nrwbank.de) informiert alle Unternehmen mit allen zur Verfügung stehenden Unterstützungsangeboten: 0221 91741 4800

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ArbeitnehmerInnen im Rhein-Kreis Neuss:

Mehr Informationen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat wichtige Informationen zu Arbeitsrecht, Homeoffice und Kurzarbeitergeld zusammengetragen:

  • Arbeitsrechtliche Auswirkungen:
    www.bmas.de
  • Lohnfortzahlungen bei Kinderbetreuung:
    www.bmas.de
  • Bitte keine Aufhebungs- oder Änderungsverträge zum Arbeitsvertrag unterschreiben, die der Arbeitgeber wegen der Corona-Krise vorlegt. Immer erst beim Betriebsrat oder eurer Gewerkschaft beraten lassen.
  • Fragen und Antworten von ArbeitnehmerInnen zum Coronavirus:
    www.dgb.de
  • Kurzarbeit:
    www.dgb.de
  • Informationen für Beamte:
    www.dgb.de
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Kurzarbeitergeld:

Mehr Informationen

Der Bundestag hat letzte Woche Erleichterungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen, die rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft treten und auch rückwirkend ausgezahlt werden.

Wichtigste Informationen zum Kurzarbeitergeld:

  • Mindestens 10 % der Beschäftigten müssen einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 % haben.
  • Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden vollständig erstattet
  • LeiharbeitnehmerInnen in Zeitarbeitsunternehmen haben jetzt ebenfalls Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • Verzicht auf den Aufbau von negativen Arbeitszeitkonten wird in Betrieben mit Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen

Merkblatt Kurzarbeitergeld:

Zusammenfassung der Agentur für Arbeit:

Ansprechpartner für die Beantragung von Kurzarbeitergeld ist die örtliche Agentur für Arbeit. Das Kurzarbeitergeld kann aber auch online beantragt werden. Hier gibt es eine Übersicht über verschiedene eServices der Agentur für Arbeit.

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Steuern:

Mehr Informationen

Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen:

  • Stundungen von Steuerschulden,
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge bis Ende 2020,
  • Senkung von Vorauszahlungen (Einkommensteuer, Körperschaftssteuer),
  • Die Zollverwaltung soll den Steuerpflichten bei den Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z.B. Energiesteuer und Luftverkehrssteuer), entgegenkommen und
  • das Bundeszentralamt für Steuern (zuständig für z. B. Versicherungssteuer und Umsatzsteuer) soll entsprechend verfahren.

Die örtlichen Finanzämter sind bei steuerlichen Fragen (z.B. Einkommen- oder Körperschaftsteuer) die ersten Ansprechpartner.

  • Hier können Sie ihr zuständiges Finanzamt finden: www.bzst.de
  • Neue Zollbestimmungen und steuerliche Fragen, die vom Zoll verwaltet werden: www.zoll.de
  • Weiterhin können sie auch Informationen über das Bundeszentralamt für Steuern bekommen: www.bzst.de
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MieterInnen im Rhein-Kreis Neuss:

Mehr Informationen

Mieterinnen und Mieter sollen vor dem Verlust ihrer Wohnung durch die Corona-Krise geschützt werden. Dementsprechend hat die Bundesregierung beschlossen, dass Mietschulden aus den kommenden Monaten kein Kündigungsgrund sein dürfen. Diese Regelung gilt zunächst für Wohn- und Gewerberaummietverträge im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020.

  • FAQ: Schutz der MieterInnen in Zeiten von Corona – www.bmjv.de

Auch ein Anspruch auf Wohngeld kann nach gewissen Voraussetzungen geltend gemacht werden, wenn die laufenden Wohnkosten wegen der Corona-Krise nicht mehr beglichen werden können. Wohngeld ist eine Sozialleistung für Menschen, die aufgrund ihres geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete oder zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums erhalten.

Ansprechpartner ist der Mieterverein Düsseldorf e.V. (0211 169960).

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Familien im Rhein-Kreis Neuss:

Mehr Informationen

Die Bundesregierung hat den Zugang zum Kinderzuschlag vereinfacht, um Familien mit Einkommensausfällen zu unterstützen, die mit dem Einkommen weiterhin ihren eigenen Lebensunterhalt finanzieren können, aber nicht den der gesamten Familie (www.bmfsfj.de).

  • Bei Neuanträgen wird derzeit nur das Einkommen des letzten Monats geprüft.
  • Familien, die bereits den Höchstsatz des Kinderzuschlags erhalten, bekommen diesen automatisch für ein halbes Jahr verlängert.

Kinderbetreuung wird weiterhin garantiert, wenn einer der beiden Elternteile in der sogenannten „kritischen Infrastruktur“ (z.B. medizinische Versorgung, Bus- und Bahn, Polizei, Feuerwehr) tätig ist (www.mkffi.nrw).

Mieterinnen und Mieter sollen vor dem Verlust ihrer Wohnung durch die Corona-Krise geschützt werden. Dementsprechend hat die Bundesregierung beschlossen, dass Mietschulden aus den kommenden Monaten kein Kündigungsgrund sein dürfen. Diese Regelung gilt zunächst für Wohn- und Gewerberaummietverträge im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020.

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Solo-Selbstständige und Kreativwirtschaft:

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Solo-Selbständige werden besonders von der Corona-Krise getroffen. Viele müssen durch Veranstaltungsverbote oder die Schließung von Geschäften um ihre Existenz fürchten. Dabei sind über zwei Millionen Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen (z.B. MusikerInnen, FotografInnen, KünstlerInnen, DolmetscherInnen) betroffen. Solo-Selbstständige sind auf eine unmittelbare Unterstützung angewiesen. Die Bundes- und die Landesregierung haben dafür Sofortprogramme auf den Weg gebracht.

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